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Vollstationäre Pflege, Kurzzeitpflege

Stationäre Pflege als Dauerpflege, Kurzzeit- oder Verhinderungspflege, mit uns können Sie die Vertragsdauer bestimmen.

Vollstationäre Pflege

In der vollstationären Pflege wird der pflegebedürftige Mensch für einen unbestimmten Zeitraum aufgenommen.

Kurzzeitpflege

In der Kurzzeitpflege wird ein pflegebedürftiger Mensch für einen begrenzten Zeitraum vollstationär in einem Pflege- oder Seniorenheim aufgenommen. Der Anspruch kann geltend gemacht werden, wenn die häusliche Pflege zeitweise nicht oder nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden kann.

Dies gilt zum einen für Krisensituationen, in denen vorübergehend häusliche oder teilstationäre Pflege nicht möglich, beziehungsweise nicht ausreichend ist und zum anderen für die Übergangszeit im Anschluss an eine stationäre Behandlung.

Der versicherte Pflegebedürftige muss mindestens den Pflegegrad I besitzen.
Falls der Pflegebedürftige noch keinen Pflegegrad besitzt, sollte spätestens innerhalb einer Woche nach Eingang des Antrags durch den MDK eine Einstufung durchgeführt werden.

Kurzeitpflege kann zum Beispiel in Anspruch genommen werden, wenn:


Die Kurzeitpflege kann ebenfalls in Anspruch genommen werden, wenn:

Der Anspruch ist auf vier Wochen (28 Tage) pro Kalenderjahr begrenzt. Dieser Zeitraum muss nicht zusammenhängend beantragt werden, sondern kann auch tageweise in Anspruch genommen werden. Der Anspruch entsteht für jedes Kalenderjahr neu.

Der Anspruch ist nicht nur zeitlich, sondern auch wertmäßig begrenzt.

Die Aufwendungen der Pflegekasse dürfen den Gesamtbetrag von 1550,- EUR im Kalenderjahr nicht übersteigen. Die Pflegekasse zahlt den Leistungsbetrag unmittelbar an den Leistungsträger der Einrichtung.

Darin enthalten sind die pflegebedingten Aufwendungen, die Aufwendungen der sozialen Betreuung sowie die Aufwendungen für Leistungen der medizinischen Behandlungspflege.

Bei Empfängern von Pflegegeld tritt an die Stelle des Pflegegeldes die Kurzzeitpflege

Verhinderungspflege

Die Inanspruchnahme einer Verhinderungspflege erfordert eine sogenannte Vorauspflege. Das heißt, der Pflegebedürftige muss bereits mindestens 6 Monate durch eine Pflegeperson in seiner häuslichen Umgebung gepflegt worden sein.

Eine weitere Vorbedingung für die Verhinderungspflege ist, dass eine Pflegeperson vorhanden ist. Die Pflegekasse wird bei der Inanspruchnahme der Verhinderungspflege prüfen, ob eine Pflegeperson bekannt ist, also im Gutachten zur Einstufung benannt wurde. Wenn keine Pflegeperson benannt wurde, kann nachvollziehbarerweise auch keine verhindert sein. Auch deshalb ist es sinnvoll, jede Pflegeperson der Pflegekasse ggf. nachzumelden. Eine Meldung ist jederzeit möglich.

Die Inanspruchnahme von Verhinderungspflege wird nicht auf den Anspruch von Kurzzeitpflege angerechnet!

Wenn der kalenderjährliche Anspruch auf Verhinderungspflege zur Abdeckung des Urlaubs der Pflegeperson vollständig in Anspruch genommen wurde, kann die Kurzzeitpflege zum Zuge kommen.

Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn im selben Kalenderjahr wegen einer Krisensituation der Wegfall der häuslichen Pflege erneut überbrückt werden muss. Zum Beispiel durch Erkrankung der Pflegeperson.

Die Leistungen sind nicht in das Folgejahr übertragbar, wenn sie nicht ausgeschöpft werden.